27.04.2026 17:36 Uhr, Wehrleitung
Mehrere Einsätze im Stadtgebiet zum Wochenstart
Um 08:26 Uhr wurde die Ortsfeuerwehr Wolfen aufgrund eines medizinischen Notfalls in die Max-Lademann-Straße alarmiert. Mittels Türöffnungswerkzeug wurde die Wohnungseingangstür gewaltsam geöffnet und somit dem Rettungsdienst Zugang zur Wohnung geschaffen. Abschließend wurde die Einsatzstelle dem Stadtordnungsdienst zur Organisation der Wiederherstellung der Verschlusssicherheit übergeben.
Die Ortsfeuerwehren aus Bitterfeld, Greppin und Holzweißig wurden um 09:32 Uhr aufgrund einer ausgelösten Brandmeldeanlage in die Devillestraße alarmiert. Bei der durchgeführten Objektkontrolle konnte kein Brandereignis festgestellt werden. Die Brandmeldeanlage wurde wieder zurückgestellt und an den Betreiber übergeben.
Zu einem Flächenbrand in der Glück-Auf-Straße wurden die Ortsfeuerwehren Bitterfeld und Holzweißig um 16:24 Uhr alarmiert. Vor Ort brannten ca. 30 m² Strauch- und Buschwerk, welches zügig unter Vornahme eines C-Rohres und einer Schnellangriffseinrichtung abgelöscht werden konnte. Nach ca. 20 Minuten war der Einsatz beendet.
Der vorerst letzte Einsatz führte die Ortsfeuerwehr Bitterfeld um 17:36 Uhr unter dem Stichwort TH1 - Hilfeleistung Rettungsdienst in den Goitzschewald. Ein Passant hatte eine verletzte männliche Person angetroffen, die bereits seit den frühen Nachmittagsstunden als vermisst gemeldet war. Da der Anrufer keine konkreten Angaben zum Standort machen konnte, wurde durch die Leitstelle des Landkreises Anhalt-Bitterfeld eine Handyortung durchgeführt. Diese führte die Einsatzkräfte zum Schmetterlingspfad, wo eine Betreuung und Erstversorgung des Patienten erfolgte. Durch die ebenfalls alarmierten Kräfte der Polizei wurde der Rettungswagen an die Einsatzstelle koordiniert und umgehend die weitere Versorgung übernommen. Ein großes Dankeschön geht an den aufmerksamen Anrufer.
Für die Einsatzkräfte kam erschwerend hinzu, dass bereits zum jetzigen Zeitpunkt die Zuwegungen im Goitzschewald stark verwachsen sind. Ein Freischnitt seit dem letzten Sommer ist scheinbar nicht erfolgt. Eine Befahrung mit Großfahrzeugen ist nur eingeschränkt möglich.